Zustandekommen der Entwicklungsperspektive
Beim Entwurf der Entwicklungsperspektive wurden nachfolgende Schritte durchlaufen:
- Auftaktsitzungen mit der internationalen Lenkungsgruppe und Projektgruppe. Während dieser Sitzungen wurden eine vorläufige Abgrenzung des "Dreiländerparks", die Art und Weise des Vorgehens, der Zeitplan und die Organisation vereinbart.
- Vorbereitungssitzungen pro Landesteil. Ziel war die Erläuterung der Arbeitsmethode und die Festlegung von Teilnehmern. Von jedem Landesteil wurde ein Gebietskoordinator benannt, der für den guten Verlauf des Projekts und die Kontakte mit den Behörden in seinem/ihrem Landesteil zuständig ist.
- Skizzensitzungen pro Landesteil. Hier wurden Merkmale der Region sowie Entwicklungsmöglichkeiten und Probleme ermittelt und in Karten dargestellt.
- Gemeinsame Integrationssitzungen der vier Landesteile:
- die themenbezogene Integration fand jeweils innerhalb eines Themas statt: Die für das jeweilige Thema zuständigen Sachverständigen der beteiligten Landesteile stellten die Übereinstimmungen und Unterschiede fest, die zwischen den verschiedenen Landesteilen bestehen, und stellten einen länderübergreifenden Abgleich her (thematische Wunschbilder).
- die Gebietsintegration umfasst den gesamten Dreiländerpark:
In ihr wurden die verschiedenen Strukturskizzen zu einem Strukturbild
zusammengefügt, den Wunschbildern gegenübergestellt und
in einer einzigen Entwicklungsperspektive zusammengefasst.
- Die Entwicklungsperspektive wird der internationalen Lenkungsgruppe zur Genehmigung vorgelegt. Anschließend können die jeweiligen politischen Beschlussfassungsgremien diese Entwurfsfassung beraten.
- Gleichzeitig werden in jedem Landesteil Informationsveranstaltungen mit den verschiedenen Behördenebenen und gesellschaftlichen Organisationen organisiert, auf denen die Entwicklungsperspektive einer breiteren Öffentlichkeit vorgestellt wird (Kommunikationsphase).
Mehr als fünfzig Sachverständige und direkt Betroffene aus den vier Landesteilen haben an diesem Prozess aktiv teilgenommen (siehe Teilnehmerliste). Das Resultat dieses Zusammenarbeitsprozesses ist neben einem Dokument mit einer Reihe von informativen Karten vor allem ein wachsendes wechselseitiges Verständnis für die jeweiligen Probleme, die gemeinsamen Chancen und die klare Bereitschaft, grenzüberschreitende Zusammenarbeitsprojekte in naher Zukunft anzugehen.
